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Thema: Thermografie

Mittels Thermografie (Wärmebild) lassen sich Wärmebrücken in der Aussenhaut von Immobilien darstellen. So können Fehler in der Dämmung, Wärmeverluste und in gewissem Umfang auch Luftundichtheiten feststellen.

Für die fachgerechte Thermografie und die richtige Beurteilung der Ergebnisse benötigt die ausführende Person fundierte Fachkenntnisse. Anderenfalls droht eine Fehldiagnose, die unnötige Kosten und möglicherweise eine fehlerhafte Instandsetzung zur Folge hat.

Deshalb sollte diese Person über eine nachweisbare Qualifikation verfügen.

Bedingt durch die hohen Anschaffungskosten der hochmodernen Technik sollte eine gute Auslastung gesichert sein, damit technische Weiterentwicklungen in den Gerätepark einfliessen können.

Da ich eine Auslastung dieser Technik in meinem Kundenkreis nicht gewährleisten kann und auch nicht unnötige Thermografien zur Amortisation dieser Anschaffung generieren möchte, arbeite ich mit mir bekannten Fachkollegen zusammen.

Problem: Schimmelpilzbefall

Die energetische Sanierung von Wohngebäuden hat eine Nebenwirkung: Schimmelgefahr. Dichte Wände, Fenster und Türen lassen "automatische Luftwechselraten", wie vor der Sanierung nicht mehr zu. Der Austausch warmer, feuchter, verbrauchter Luft muss also durch Fensterlüftung oder eine Lüftungsanlage erfolgen. Aus Kostengründen wird meistens keine automatische Lüftungsanlage vorgesehen, so dass die Lüftung per Fenster dem Nutzer der Räumlichkeiten obliegt. Angesichts hoher Energiekosten versucht der Nutzer so wenig wie möglich zu lüften, um Kosten zu sparen. Dies führt in Raumecken, an Wärmebrücken, hinter Möbeln und an von Innendekoration verstellten Bereichen zu feuchten Wandoberflächen, wo sich dann auch noch Staub festsetzt. Dort finden Schimmelpilze ideale Lebensbedingungen. Regelmässige Stosslüftungen und Sicherung der Luftzirkulation im Raum schaffen hier Abhilfe.

Wärmedämm- Verbundsysteme als Allheilmittel?

Jede Medaille hat zwei Seiten. So liegen bei den heute als "Stand der Technik" verkauften WDV- Systemen Nutzen und Fluch dicht beieinander: Sie sind, allen gegenteiligen Beteuerungen der Hersteller zum Trotz, "brandgefährlich". Und die durch niedrige Oberflächentemperaturen des Putzes/Anstriches verursachte Kondensationsfeuchte lässt Algen prächtig gedeihen. Die Hersteller versuchen durch biozide Anstriche gegenzusteuern, was letztlich Pestizide im Erdreich unterhalb der Dämmungen zur Folge hat. Gegenwärtig wird mit speziellen Anstrichen, die durch die Adsorption von Sonnenlicht eine Erwärmung der Oberflächen ermöglichen sollen, experimentiert.

Jeder, der eine Dämmung seiner Immobilie plant, sollte sich umfassend informieren und nicht nur den Verkaufsargumenten der Industrie blind vertrauen.

Ich bin gern für Sie da.

Tel.: 034422/21 741
Fax: 03212/21 741 00
E-Mail: hauswert@t-online.de

Meine Leistung für Ihren Erfolg!

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